Interviews mit dem Sieger Roger Fischlin und den zweitplatzierten der Kategorie Couples
„Ein super Rennen"
Roger Fischlin aus Scherz (ZH) siegte beim Biennathlon 2009 souverän. Für den 33-jährigen Gigathlet, der als klarer Favorit ins Rennen stieg, gehört der Multisportevent rund ums Bieler Seebecken zu den besten Rennen der Schweiz.Herzliche Gratulation zum Sieg! Bist du zufrieden mit deiner Leistung?
Roger Fischlin: Ich bin sehr zufrieden, ja. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl. Ausser bei den Inline-Skates: da habe ich ein miserables Rennen geliefert. Ich hatte neue Rollen, mit denen ich nicht richtig klar kam. Da werde ich noch dran arbeiten müssen.
Welche Disziplin war auschlaggebend für deinen Triumph?
Sicher nicht Inline (lacht). Es ist schwierig zu sagen, ich war nirgends richtig schwach. Wahrscheinlich war es eine Kombination aller Disziplinen, die mir letztlich zum Sieg verholfen hat.
Wie wichtig ist der Biennathlon im Hinblick auf den Gigathlon, der in zwei Wochen stattfindet?
Der Biennathlon ist für mich ein wichtiger Test vor dem Gigathlon. Mir war es sehr wichtig, hier ein gutes Rennen zu machen, nicht zuletzt auch wegen der Moral.
Gefällt dir der Biennathlon immer noch so gut wie im letzten Jahr?
Auf jeden Fall. Der Biennathlon ist ein super Rennen – ich schätze die einmalige Ambiance am See, dass es nur eine Wechselzone gibt, in die man immer wieder zurückkehrt und vom Publikum unterstützt wird, und natürlich die Bikestrecke, die zu den schönsten Strecken gehört, die ich kenne. Und es ist ein wichtiger Treffpunkt der Multisportler.
Heisst das, du bist im nächsten Jahr wieder dabei?
Wenn es irgendwie geht, dann sicher.
„Der grosse Test vor dem Gigathlon“
Im letzten Jahr gehörte das Couple Stöckli.ch zu den Siegern, dieses Jahr reichte es knapp nicht: Dennoch sind Barbara Bracher und Matthias Gerber aus Thun mit ihrer Leistung zufrieden.Auch euch herzliche Gratulation zum zweiten Platz bei den Couples. Wie ist es euch gelaufen?
Barbara Bracher: Ich hatte vor allem vor der Inline-Strecke Respekt. Etwas schwierig war auch das Anziehen des Wetsuits in der Wechselzone. Beim Schwimmen selbst liefs mir danach aber super.
Matthias Gerber: Ich konnte bei der Bike-Strecke nicht ganz das Optimum rausholen, weil die Strecke wegen des Regens stellenweise nass und rutschig war. Beim Aufstieg konnte ich ein paar Plätze gutmachen, bei der Abfahrt verlor ich dann aber wieder etwas Zeit. Doch insgesamt sind wir zufrieden.
Die Strecke wurde im Vergleich zum Vorjahr leicht angepasst, auch der Ablauf der Disziplinen wurde verändert. Was meint ihr dazu?
Barbara Bracher: Ich finde es gut, dass neu mit der Disziplin Inline gestartet wird. Dadurch kann man teilweise in Gruppen fahren, im letzten Jahr fühlte ich mich auf der Strecke manchmal etwas alleine. Überhaupt überzeugt die gesamte Wettkampfstrecke.
Ihr nehmt in zwei Wochen am Gigathlon teil. Wie wichtig ist der Biennathlon für euch?
Barbara Bracher: Sehr wichtig. Für mich war es das erste Rennen in diesem Jahr.
Matthias Gerber: Für uns beide war der Biennathlon der grosse Test vor dem Gigathlon. Nun wissen wir, dass wir dafür bereit sind.
Veröffentlicht am:
07:33:02 21.06.2009
Letzte Aktualisierung
07:33:02 21.06.2009